Freitag, 23. Juli 2021

das unsichtbare Drumherum

 


Durch Freude und Leid wird der Mensch sehr oft gelöst von jeder Nichtigkeit des Alltages und empfindet ahnungsvoll den Geist Gottes, der alles Lebende durchströmt.

Wir können mit den irdischen Augen das Jenseits nicht sehen, aber empfinden.

Das Jenseits ist jenseits der Erkennungsfähigkeit der körperlichen Sinnesorgane. Eine Kraft durchströmt das Diesseits wie das Jenseits. Beides ist untrennbar miteinander verbunden und besteht nebeneinander.

Könnte der Mensch auf Erden schon seine geistigen Augen öffnen, so könnte er auch die Strömungen sehen, die Willensakte aussenden durch Empfindungen.

Durch eine Empfindung, die durch eine Situation entstanden ist, treffen wir Entscheidungen. Oft im Guten, aber manchmal auch in übler Absicht.

Den Folgen der Gedanken und Entscheidungen ist der Mensch dann aber unterworfen. Oft kann er sich an seine ursprüngliche Willensentscheidung nicht mehr erinnern, weil sie weit zurückliegt, oder sogar in einem vorherigen Leben geschah.

Dann ist er betrübt oder von Gott enttäuscht, wenn ihn ein Schicksalsschlag trifft.


Es wäre für den Menschen gut, wenn er sich wieder mit der Tatsache der Wiedergeburt befassen würde. Fast alles im Leben kann so dann auch für einen selbst erklärt und geklärt werden.

Kirchenoberhäupter haben einst diesen Passus der Wiedergeburt aus den Kirchenbüchern und Überlieferungen entfernt, weil sie meinten, der Mensch sei noch nicht so weit. Leider geriet es dann ganz in Vergessenheit. 

Eine unverzeihliche Unterlassung, die viel Ängste in den Menschen ausgelöst hat, weil niemand weiß, wie es nach dem Ableben hier weitergeht. 

Das alles bräuchte für uns gar kein Buch mit sieben Siegeln mehr sein. Fragt Euere Empfindung. Sie wird auch die Richtigkeit bestätigen. 

Habt vor allem Mut, zu hinterfragen, was die Kirchenmänner lehren.


Dienstag, 13. Juli 2021

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...

Das Vaterunser wird in der Regel gedankenlos herunter geleiert. 

Gedankenlos und meist auch emotionslos.

Es würde besser sein, nur einen Teil davon zu sprechen nämlich den, der einem gerade auf dem Herzen liegt.

Es steht geschrieben: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Der zweite Teil hat auch zur Bedingung, dass wir bei unserem Nebenmenschen nicht von vornherein nur Schlechtigkeiten erwarten oder unterstellen.

Dass Gott uns UNSERE Schuld vergibt hat zur Bedingung,

dass wir unserem Nebenmenschen seine Schuld vergeben.

An dem Unterlassen dieses Umstandes krankt die ganze Gesellschaft. Eins reinwürgen um jeden Preis. Verklagen auf Deibel komm raus.

Die Ursache dafür liegt darin, dass der Mensch den Blick für das Große und Ganze verloren hat und nicht mehr erkennen kann. Zum Teil durch Schuld der Kirchen. Aber der Mensch bräuchte sich nur nicht einlullen lassen.

Dennoch ist die Schuld der Kirchen dabei riesengroß, denn es hält viele Menschen vom wahren Erkennen und der Möglichkeit des Aufstieges ab.

Gott straft Euch NICHT, wenn Ihr das, was die Kirchen lehren, durchkaut und darüber nachdenkt. Es durchempfindet. 

Gott fordert es sogar. Es ist die einzige Möglichkeit, Gott überhaupt zu finden.


Darüber lohnt es sich heute, nachzudenken.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Jesus --- Jünger oder Spinner? Aus dem Buch: Der letzte Ruf aus dem Gral von Johanna AMO

Am Donnerstag – nein, seit Donnerstag – kreisen meine Gedanken um Jesus. Gründonnerstag reitet er auf dem Esel in die Stadt ein. Alle Men­schen jubeln ihm zu.

Kurz darauf wird er verhaftet und ans Kreuz geschlagen. Da lässt man den armen Mann sein Kreuz durch die Straßen tragen. Er hatte sicher Schmerzen wie ein normaler Mensch, denn wenn jemand in einem Körper ist, dann fühlt er Schmerz. Wie schrecklich muss die Zeit gewesen sein, bis der Körper so geschwächt war, dass er diesen verlas­sen konnte?

Was war am Samstag? Vielleicht hat ihn da schon jemand gesehen mit dem feinstofflichen Körper, aber erst am nächsten Tag haben seine Jünger ihn erkannt. Sie waren so aufgewühlt in der Seele, dass sie auch seinen feinstofflichen Körper erkennen konnten. Vielleicht wussten sie noch nichts von diesen Dingen und haben halt später wiedergegeben, dass sie mit Jesus an einem Tisch gesessen hätten. Das er wieder aufer­standen wäre. Sie haben es nicht verstanden, dass es ja etwas gibt, was in diesen stofflichen, menschlichen Körper hineinfährt, wie bei der Geburt eben die Menschenseele, die dann die ersten Kindsbewegungen auslöst. Und dass diese Seele, dieser Geist, den Körper wieder verlässt. Verlassen kann. Wenn die Zeit gekommen ist. Bei einem Unfall. Was auch immer.

Es muss eine über alles erhabene Größe sein, die das Handeln dieser Menschen, Jesus gegenüber, verzeihen kann.

Mag sein, er hätte weglaufen, sich für den Rest des Lebens verstecken können. In einem anderen Land, aber was dann?

Dann hätten die Menschen gesagt: Schaut ihn Euch an, den Gottessohn, wie er dahinrennt um sein Leben. Zu Feige, sich den Dingen zu stellen.

Mit der Kreuzigung aber hat Jesus seinem Wort den Stempel aufge­drückt und es gab sicher einige, die Wunder durch Jesus erlebt haben, die an seine Sendung glaubten.

Wäre Jesus damals geflüchtet, dann wäre seine Mission schnell verges­sen und im Sande verlaufen. Heute spräche niemand mehr von ihm. Eher wohl im negativen Sinne.

Die Menschen vor etwas über zweitausend Jahren haben sich diese Dinge nicht ausgedacht. Jesus war da. ER ist Gottes Sohn. Durch die Wahrheit, die er den Menschen brachte, können diese sich retten, um wieder ins Paradies zurück zu kommen.

 Das walte GOTT. AMEN