Sonntag, 3. Oktober 2021

die Wesenlosigkeit GOTTES

Oft hörte ich schon den Spruch: Wenn der Mensch nicht mehr weiter weiß, dann hält er sich an Gott.

Das ist in den meisten Fällen abwertend gemeint so nach dem Motto... irgendwo muss der Mensch sich ja festhalten können und auf jeden Fall hat er einen Dachschaden. Solche oder ähnliche Aussprüche haben schon viele Menschen über sich ergehen lassen müssen.

Du und dein blöder Gott... solche Sprüche musste auch ich mir schon anhören.

Fakt ist: Erst wenn gar nichts mehr geht, kapieren einige Menschen noch, dass sie ohne GOTT nichts sind!

Schuld daran, dass Menschen heute kaum noch an Gott glauben können sind, so makaber es klingt, die Kirchenvertreter. Das selbst ernannte Bodenpersonal.

Zum Einen wurde auf einem Konzil zu Konstantinopel im Jahre ca. 640 n. Chr. beschlossen, den Passus der Wiedergeburt aus der Bibel zu entfernen, weil Menschen das (noch?) nicht verstehen könnten/konnten.

Manchmal ist es hilfreich, Dinge hintenan zu stellen, um einen sicheren Aufstieg geben zu können. Leider wurde dann "vergessen", diesen Passus wieder einzusetzen, denn so ist die Menschheit auf der Kippe und zum großen Teile schon darüber und jeder weiß, wenn etwas ins Rutschen gekommen ist, lässt es sich kaum noch aufhalten. Man denke an eine Lawine!

Zwar ist Gott in aller Munde, aber immer steht bei den Menschen ein Fragezeichen dahinter, weil, was der Mensch nicht sehen kann, dass fällt ihm schwer zu glauben. Selbst die Kirchgänger glauben im Großteil, dass sie, wenn das Leben hier zuende gegangen ist, verscharrt werden und dann sind sie weg und wenn alles gut geht, werden sie am "Jüngsten Tage" wieder aus ihren Gräbern auferstehen. Daher kam dann die Sache mit der Totenruhe.

Ich kann Euch beruhigen. Der Menschengeist - von den Menschen Seele genannt - verlässt den Körper nach dem Ableben, genauso, wie er diesen mitten in der Schwangerschaft bezogen hat. Während die sterblichen Überreste verwesen, befindet sich die Seele längst schon in anderen Gefilden. Oder aber in der Nähe seines letzten Lebens, sofern er Scheuklappen aufhatte und an ein Fortbestehen nach dem Ableben hier nichts wissen wollte.

So geht dann Zeit für den wichtigen Aufstieg verloren.


Aber nun zur Überschrift. Es gibt auf Erden kaum mehr jemanden, der es Euch erklären könnte, wie Ihr Gott finden und verstehen könnt.

Ich werde versuchen, es Euch in Etappen zu erklären, die Ihr dann zu einem Gesamtbild zusammenfügen müsst in Eurer Phantasie.

Stellt Euch Wasser vor, wie es dahintreibt und wogt, von tiefsten Tiefen des Meeres bis an die Oberfläche oder auch einem Wasserfall.

Bei einer Abkühlung (in diesem Falle unter Null Grad) wird der Zustand des Wassers fest.

Stellt Euch einen Stahlofen vor. Glühendes Eisen in flüssiger Form, wobei es bei Abkühlung erstarrt und sich eine Form daraus erstellen lässt. Selbst ohne Nachhilfe des Menschen wird es wieder hart.

Wenn Ihr Eintopf kocht und diesen erkalten lasst, so finden sich am nächsten Tag Fettklumpen auf der Suppe schwimmend.

Wachs, wenn es heiß wird, kann gegossen und geformt werden. Bei Abkühlung erstarrt es wieder zu einer Form.

Und nun die Sonne. Sie brennt schon seit Millionen von Jahren. Würde das Feuer erlöschen, so wäre es ein harter und fester Brocken.

(Alles was ich sage ist Eingedenk der Tatsache, dass alles außer Gott selbst in gewisser Weise eine Form hat. Ich schreibe das hier nur so, um es Euch anschaulich zu machen).

Gott schuf den Menschen nach seinem Eben-Bilde. Nicht nach seinem Bilde, sondern nach seinem Ebenbilde. Das heißt, so, wie er sich einmal im Jahr im Göttlichen den Erzengeln zeigt.

Gott selber ist wesenlos. Stellt ihn Euch vor wie eine Sonne, einen Feuerball, der brennt, der in der Mitte des Kernes seine größte Hitze hat. Je weiter er zum Rande kommt, desto größer die Abkühlung. Wenn Gott sich also den Erzengeln zum Tag der Krafterneuerung in der Schöpfung zeigt, so überschreitet er ein ganz klein wenig die äußerste Hülle seiner Wesenlosigkeit und gibt so seinem SEIN eine Form. 

Alles, was außerhalb der Wesenlosigkeit Gottes sich befindet, hat eine mehr oder weniger dichte Form.

Gott selber ist amorph. Er hat keine Form. 


Nun zu den Bereichen außerhalb Gottes. Dem Bereich, in den der Menschgeist inkarniert wird, um sich entwickeln zu können und zum Bewusstsein zu gelangen.

Der Mensch lebt in der Nachschöpfung. 

Das ist der Bereich, in dem wir uns aufhalten. Um Euch ein ganz klein wenig ein Begreifen von der Größte GOTTES bringen zu können, muss ich etwas ausholen. 

Es gibt 7 Weltenteile. Jeder Weltenteil für sich ist abgeschlossen. Wir leben im Weltenteil Ephesus. Das hat sicher jeder schon einmal gehört.

Dieser Weltenteil, also ein Weltenteil an sich, ist das, was wir sehen oder auch nicht mehr sehen können, weil es Lichtjahre von unserer Erde entfernt ist. Es gibt in einem Weltenteil NUR einen Planeten, auf dem ein Mensch leben und sich entwickeln kann. Von dem ganzen nutzlosen Verpesten unserer Galaxie durch die Menschen will ich hier mal gar nicht eingehen.

Stellt Euch einen riesigen Kreis vor, in dem diese Weltenteile, jeder für sich, ihre Bahnen ziehen. Es gibt Weltenteile, die lockerer sind als unserer und auch welche, die schwerer sind als wir. Mit dem Hochgehoben werden oder dem Niedergang ändert sich ein jedes Mal auch das Begriffsvermögen des Menschen. Er kann nicht weiter sehen und auch nicht mehr verstehen, weil die Materie eine bestimmte Dichte hat. 

Nur wenn er in sich selber den Gottesfunken am Leben erhält, kann er durch diese Zeit kommen, um so zu voller Reife zu gelangen und weiter aufsteigen zu können.

Nachdem Ihr Euch also in Etwa vorstellen könnt, wie groß allein ein Weltenteil ist, so müsst Ihr auch auch noch vorstellen, wie groß dann sieben Weltenteile wären.

Und von DIESEN sieben Weltenteilen ist GOTT noch so weit entfernt, dass es für den Menschen mit seinen Sinnen kaum zu erfassen geht. Würden die Weltenteile zu nahe An die Wesenlosigkeit Gottes kommen, in die Göttliche Sphäre, so müssten sie vergehen und verbrennen, weil sie dem Drucke und der Hitze nicht mehr standhalten könnten.


Wenn Ihr das Cover des Buches Aufwärts anklickt (eigentlich: Der letzte Ruf aus dem Gral), so gelangt Ihr zur Leseprobe.


Auf der Website wata-tana.de habe ich eine Seite eingerichtet für das ursprüngliche Werk von Abdrushin als pdf. Diese habe ich komplett überarbeitet und von Rechtschreibfehlern befreit. Am Inhalt habe ich nichts verändert. Dieses Buch stelle ich auf Nachfrage kostenlos als pdf zur Verfügung. Es kann aber auch gedruckt werden.




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