Dienstag, 31. August 2021

wie zäh das Lernen ist...

Wie zäh doch manchmal das Lernen durch Erfahrungen ist.

Wenn ich so zurückblicke auf all die Fehler, die ich gemacht habe im Leben, so ersteht vor mir das Bild, dass es eine Sache von quasi sofort ist, Dinge, die wir als falsch erkennen, sofort zu ändern.

Uns zu ändern.

Doch wie es so heißt im Volksmund: Der Geist ist willig und das Fleisch ist schwach.

Viel zu oft erkennen wir zwar unsere Fehler und sind auch bereit, diese abzulegen, aber rückblickend erkenne ich, wie sehr der Verstand dort hineinspielt. Dieser erklärt uns dann oft lang und breit, weshalb wir dies und jenes doch tun könnten und da wäre doch nichts dabei.

Der Verstand hat für alles eine Entschuldigung.


Und selbst diese Erkenntnis braucht es lange, dass sie einem ins Bewusstsein kommt. Ein langer und teilweise zäher Prozess, um im Gotteswillen zu leben.

Nichts anderes will ich tun.

Nur ein Kind Gottes sein.

Nichts wünsche ich mir sehnlicher, als dass Gott mit einem frohen Blick auf mich schauen kann.


Und genau das wünsche ich Euch heute. Allen Menschen.

Sonntag, 22. August 2021

Die Versuchung und Vertreibung aus dem Paradies

Gewissermaßen... ist der Mensch selber schuld, dass er heute nichts mehr von Gott und dem Gotteswillen weiß! So dass er Gott zu leugnen müssen meint.

Es kam der Geist Gottes zur Erde in Abdrushin. Ich kam, um das Weibliche hinzuzufügen zum besseren Verständnis. 

Die Gralsbotschaft habe ich in der Essenz mit dem Weiblichen versehen in meinem Werk:

Der letzte Ruf aus dem Gral - Aufwärts



Nehmen wir Adam und Eva und das essen von der verbotenen Frucht. Vom Baume der Erkenntnis.
Die Bibel ist ja Überwiegend metaphorisch geschrieben. Selbst Jesus sagte, dass das so gewollt ist, so dass am Ende nur die ihn verstehen werden, die es wert sind, gerettet zu werden.



Adam und Eva also wussten, dass sie nicht von diesem einen Baum essen durften. Der Teufel kam und meinte: Sollte Gott gesagt haben? Luzifer versprach ihnen das Blaue vom Himmel und die Erkenntnis über alles, wenn sie von diesem Baume essen würden.

Übersetzt bedeutet das nun dies: Luzifer selber ist ein Erzengel, der in der Entfernung vom Licht meinte, die Macht an sich reißen zu müssen und er führte das Prinzip der Versuchung ein. Wer dieser Versuchung erlag, der war es seiner Meinung nach nicht wert, gerettet zu werden. 

Der Mensch hätte das Dunkel, wie es heute sich zeigt, niemals kennenlernen müssen. Gott gab den Menschen die Möglichkeit, sich auf der Erde zu inkarnieren, um sich zu einem voll bewussten Menschengeist entwickeln zu können, um so wieder ins Paradies zurückkehren zu können.

Er sagte, wir dürfen alles tun und uns an allem erfreuen, nur nicht von dieser einen Frucht naschen. Das Nehmen der Frucht und das Naschen daran ist die Versuchung, der der Mensch dann (erlag) erliegt. Der Beginn der Zugroßziehung des Verstandes, der seinen Sitz im Großhirn hat.

Wann immer sich im Menschen die Frage stellt, ob es von Gott gewollt sein könnte und sich darum bemüht, es sich im "Kopf" nach seinen Wünschen und Ansicht zurecht zu legen, ist er in der Gefahr, der Versuchung, also dem Luziferprinzip, zu erliegen.

Sollte Gott gesagt haben....?

Aber...

"Wenn Du dir bei einer Sache nicht sicher bist, so lautet die Antwort NEIN!" Diese Entscheidung ist in letzter Instanz immer richtig für Euch! Versucht es nur.

Nehmt dies zum Maßstab über Euere Entscheidungen!

Luzifer selber ist für tausend Jahre gebunden, aber die Wellen tragen sich noch fort im Verstand, der seinen Sitz im Großhirn hat. Dieses lässt sich nicht von heute auf morgen wieder ausgleichen. Es ist ja im Laufe der Evolution entstanden und zu groß geworden und kann nicht von heute auf Morgen wieder normal werden.

Luzifer wird selber nie auf diese Erde kommen in "Person". Er hockt im Gewissen, also dem Gehirn des Menschen. Genauer gesagt im Großhirn, dass der Mensch im Laufe der Evolution zu groß gezüchtet hat. 

Ein normaler Mensch wäre heute derjenige, der ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Groß- und Kleinhirn hätte.

Das Kleinhirn ist heute fast umschlungen vom Großhirn (Verstand) und wird von diesem gedrückt, unterdrückt. Im Kleinhirn spielen sich die Emotionen ab. Es ist der Sitz der Empfindung und der Gott-gewollten-Entscheidungen. 

Wohl dem, der dies versteht. 

ALSO: Luzifer selber ist für 1000 Jahre gebunden. Seine Macht, besser - sein Wirken - besteht nur durch die Möglichkeit des Sturzes fort durch den hochgezüchteten Verstand.


Mit diesen Worten lasse ich Euch heute wieder zurück, damit Ihr Raum für eigene Gedanken habt.


Samstag, 21. August 2021

stehenbleiben


Wenn Ihr etwas verloren zu haben scheint, oder Ihr wisst, dass Ihr auf Eurer Wanderung etwas Wichtiges verloren habt, dann werdet Ihr doch zurückgehen, oder?

Dazu müsst Ihr anhalten und langsam ein Stück zurückgehen. Mal weiter und mal kürzer. Je nachdem, wann (und ob) Ihr das Verlorene wiederfindet.

Genauso ist es im Leben. Wir hasten vorwärts und eines Tages spüren wir, dass wir etwas Elementares verloren haben. Die Verbindung zu Gott. Nie nahmen wir uns Zeit nur für ihn. Uns in ihn zu versenken. Immer waren andere Dinge wichtig(er).

Erst muss ich dies noch tun und dann das und am Abend ward Ihr erschöpft und musstet Euren Körper schlafen legen. Euch erholen. Für das Elementare musste dann der neue und nächste Tag auf dem Plan stehen. Da sind dann Erledigungen und soziale Medien. Gespräche hier und da. Ihr wollt es auch jedem Recht machen. Auch in den sozialen Medien. Jede Nachricht last Ihr und natürlich wurde ausführlich geantwortet. 

Da blieb dann für das, was Ihr eigentlich geben wolltet, gar keine Zeit mehr.

Eines Tages erwacht Ihr und spürt, dass Euch die Kräfte verlassen. Die Beine wollen Euch nicht mehr tragen und auch sonst ... ständig seid Ihr müde und erschöpft. Ausgelaugt. Am Ende Eurer Kraft.

Dann fällt es Euch wie Schuppen von den Augen! Habt Ihr nicht genug geheult und gejammert darüber, dass Euch die Zeit für Gott fehlen würde? 

Nun ist sie da, die Zeit. Aber zuerst müsst Ihr zurückgehen und den Zeitpunkt aufsuchen, wo Ihr falsche Wege gegangen seid. Wo Ihr Gott verloren hattet. Um dann, Meter für Meter und Stufe für Stufe alles so auszufüllen und zu erleben, wie es wichtig und richtig ist. Das Fehlen der Verbindung zu Gott kann durch nichts ersetzt werden. Seine Kraft ist für Euch das Wichtigste im Leben.

Haltet einfach einmal an, geht in Euch, geht ein Stück zurück. Ganz allein. Nur für Euch. Schaut, was auf der Strecke geblieben ist.


Und mit diesen Gedanken lasse ich Euch heute wieder zurück.




Freitag, 20. August 2021

Der Mensch und seine Katastrophen

 


Es wurde Frühling. Die Inzidenzen sanken. Waren teilweise gegen Null. Das Volk schrie, es wolle seine Freiheit zurück. Die Urlaubszeit kam mit dem Sinken der Inzidenzen immer näher. Die Flieger in den wohlverdienten Urlaub waren ausgebucht. Zusatzflüge waren unterwegs, den gestressten Menschen dorthin zu bringen. 

Überall hingen die Menschen in Trauben zusammen. An den Kassen in den Supermärkten schieben sich die Einkäufer an dich heran, als wollten sie gleich in deine Tasche schlüpfen, so dass ich meinen Einkaufswagen dann als Abstandshalter zu Benutzen lernte.

Man durfte sich wieder besuchen. Die große Knutscherei und das ebensolche Gefummel am Gegenüber öffneten Tür und Tor... für die nächste Welle.

Nun sind schon über 50% der Menschen vollständig geimpft. Dennoch schiebt sich die neue Welle voran. Scheinbar unaufhaltsam. 

Die Regierung behauptet zwar das Gegenteil, aber ich bin sicher: Durch die Impfungen entstehen Mutationen. Das Virus erfindet sich neu, um weiter seine Arbeit tun zu können. Man denke nur an Antibiotika, die auch irgendwann nicht mehr nützen, weil der Mensch sie ausgereizt hat. Auf diesem Gebiet hat man gewissermaßen geschlampt und keine neuen Antibiotika "erfunden". Wir wissen, dass diese MRSA und ORSA (Krankenhaus)resistente Keime sind, denen nur mit hartnäckiger Desinfektion der Patienten zuleibe gerückt werden kann (selbst erlebt bei meiner Arbeit in der Klinik). Teilweise sind diese Menschen monatelang in "Einzelhaft" in der Klinik. 

Immer wieder im Laufe der Evolution kamen Seuchen über die Menschen, die wir heute Pandemie nennen, um diese zu dezimieren. So ist es ebenfalls im Tierreich. Man denke an die Saurier. Mit diesen riesigen Tieren zusammen hätte der Mensch hier nicht leben können. Also gab es eines Tages ein Ereignis, wobei im Laufe der Zeit diese Tiere von der Erdoberfläche verschwanden.

Dann ist es aber so, dass es im Laufe eines jeden Planeten - Universum - zu einer Reife und Überreife kommt. Zu einer Art Endabrechnung. Auch bei der Erde. Zu dieser Zeit muss der Mensch fertig gereift sein, um nicht mit in die Zersetzung gezogen zu werden. Zurück in den Ursamen.

Der Menschengeist hat sich leider aufgrund der Ferne vom Licht und des Abfalles von Luzifers von seiner ursprünglichen Aufgabe nicht rein und edel entwickelt, sondern nach dem Prinzip der Versuchung, die auch das Luziferprinzip genannt wird.

Nehmen wir einmal an, die Offenbarung des Johannes ist die Zeit, in der wir nun leben! Wir sehen die Häufung von Unglücken und Katastrophen und dazu gehört auch diese Pandemie. 

Der Mensch wird dieses Virus nur dadurch los, indem er sich entschließt, nach dem Willen Gottes hier auf Erden zu leben. 

Wer weiß denn noch, was edel ist? Rein und schamhaft? Schon als Kind habe ich mich unbewusst gegen das Abgeküsse von sogenannten Verwandten gewehrt und mir damit viel Ärger eingehandelt. Oder dieses ständige Händegeschüttel. Ständig dachte ich darüber nach, wie ich dem entkommen könnte! Dem Bussi rechts und Bussi links von "guten Freunden", wenn es auch nicht meine Freunde waren. Diese Übergriffe des ständigen Gegrapsche nach mir (jemandem). 

Damit wollen diese Menschen nur zeigen, dass sie selbst zu gering sind und sich Aufmerksamkeit und Energie von einer anderen Person holen müssen.

Wer spürt denn noch die persönliche Tabuzone eines Menschen? Eigentlich spürt sie jeder, aber die Schranken wurden niedergerissen. Es gibt Menschen, die so nahe auf einen zutreten, dass man sie mit der Nase berühren könnte. 

Als Maß gilt die Armlänge. Wir sollten niemals weiter als unsere Armlänge auf einen anderen Menschen zutreten.

ALLES muss neu werden... 

Die Stellung der Frau ... die sich vermännlicht hat.

Eine Gesellschaft, die das Geschlecht gerade abzuschaffen sich bemüht.

Die Natur mit Gewalt unter den Willen des Menschen zwingen zu wollen und dies dann Klimakatastrophe zu nennen. Dabei wäre es eher sinnvoll, die Häuser NICHT genau ans Wasser zu bauen, denn die Flüsse brauchen diesen Raum zur Überschwemmung.... nur mal als ein Beispiel. Sie wissen, was ich meine.


Mit diesen Gedanken lasse ich Euch heute zurück.


Sonntag, 15. August 2021

mein Leid zu Eurer Hilfe - die Opferrolle

Damit ich für Euch den Weg frei und verständlich mache zu Gehen, muss ich Fehler machen, um einen Ausweg daraus zu finden.

Oft bin ich selber verzweifelt über mich und frage, warum ich denn nun so und nicht anders gehandelt habe. Selbst wenn ich´s anders weiß. Selbst wenn meine Überzeugung anders ist.

Dann ist es wie eine höhere Hand, die mich dies oder jenes tun lässt, um das Gegenüber zum Beispiel mit einer bestimmten Situation zu konfrontieren, um ihm seine Handlungsweise aufzuzeigen.

Das ist dann aber eher eine Ehre für diesen Menschen, wenn er es mit mir zu tun bekommt, denn Gott hat Gefallen an ihm gefunden, dass ihm geholfen werden soll für den Aufstieg zum Licht.


Seid Ihr mal in einer Situation, in der Ihr vor der Entscheidung steht, eine größere Sache anzuschaffen (als Beispiel hier) und stellt hinterher, zuhause fest, als Ihr Euch die Bestellung durchlest, dass ganz andere Dinge aufgelistet sind, als Ihr sie beauftragt habt, dann habt den Mut, die Person sachlich anzusprechen, bevor Ihr ihm das Vertrauen ganz absprecht. Aus eigenen Unsicherheiten und Ängsten heraus, weil Ihr Euch vor dem Gegenwind der Menschen fürchten gelernt habt.

Leider habe ich es zu neunzig Prozent im Leben erleben und erleiden müssen, dass gerade Menschen, die Geschäftsleute sind, Dir zuerst ein freundliches Gesicht zeigen und alles mögliche versprechen und Dich glauben machen, und sobald du den Vertrag unterschrieben hast, stehst du vor Tatsachen, die so nicht besprochen waren. Die Verschleiert waren.

Warum, frage ich mich oft, fahren diese Menschen nicht die offene Karte. Nur genau das ist es, was ihnen Zugang zu Gott verschafft... und ebenfalls zu meinem Herzen.

Der Weg zu mir und zu meinem Herzen führt immer und jederzeit NUR über völlige Offenheit und Ehrlichkeit. Sobald ich eine Verschleierung verspüre, ist mein Vertrauen auch schnell dahin.

Dennoch sollten wir zuerst dem Menschen sachlich die Gelegenheit geben, sich zu erklären!

Wenn er dies in Ruhe kann und tut, so ist es zu seinen Gunsten. Besser wäre es natürlich - und das kann man von einem Geschäftsmann erwarten, der bestimmte Dinge täglich verkauft und kennt wie seine Westentasche - er würde von vornherein über bestimmte Dinge aufklären. Dass zum Beispiel das Auswählen eines bestimmten Teiles oder Extras die Dazuwahl eines anderen Modi bedingt und die Sache teurer macht. 

Das erwartet man einfach als Kunde.

Noch viel mehr als Frau oder Witwe. Wenn man kein Mannsweib raushängen lässt, wie es heute üblich ist. Oder zudem durch Behinderungen nicht so schnell die Lage überblicken kann..

... oder eben NUR immer an das korrekte Verhalten des Gegenüber glaubt!

Ich kann tausendmal in die gleiche Situation kommen. Sogar mit dem selben Menschen. Ich kann gar nicht anders, als immer an die Aufrichtigkeit dieses Menschen zu glauben.

Und da ich letzten Endes immer im Bewusstsein meines Auftrages für Gott bin, den ich in mir tief empfinde schon seit Kindertage an, ist das der einzige Trost für mich.

WAS aber fast der gesamten Menschheit fehlt ist der MUT, sich für etwas zu entschuldigen oder eine Entschuldigung anzunehmen. Nur zu gerne schreiben sie dich dann ab und du kannst froh sein, wenn sie dann deinen Ruf nicht beschmutzen.

Mein Mann sagte immer zu mir: Du bist der einzige Mensch, den ich kenne, der sich für etwas entschuldigen kann oder eine Entschuldigung wirklich annimmt.

Es gefällt den Menschen oft gut, sich in der Rolle des Opfers zu sehen. Ohne zu sehen, dass eigentlich der andere das Opfer ist.

Aber was uns auch angetan wurde, bleibt bitte niemals in der Opferrolle sondern vergebt alles und uneingeschränkt und überlasst es GOTT, wie er die Sache richtet, ohne Euch eines weiteren Gedanken daran zu quälen und damit selber Euren Geist zu beschmutzen.

Samstag, 7. August 2021

Der inneren Stimme folgen

 



Dass man seiner inneren Stimme folgt, merkt manch einer nicht oder nicht sofort oder später... vielleicht.

Ganz eindrücklich war dies bei mir in Sachen Umzug und Ortswechsel. Ich kann meine Umzüge gar nicht mehr so einfach aufzählen, aber es waren mindestens 25 Umzüge.

Eines Tages war es wieder so weit, dass mein Leben an einem Ort, in einer Wohnung, Lebenssituation zum Stillstand gekommen war. 

Es ging nicht vor und zurück und egal, was ich versuchte zu Denken, wie es weitergehen würde oder sollte, endete im Nichts. In einem schwarzen Loch. Und genau das drückte ich auch immer so aus.

Bis mir dann auffiel, dass dies das Zeichen für Aufbruch und Neuanfang, Veränderung, war.

Und quasi ohne mein Zutun war irgendwie immer alles geregelt. Das Groß klappte immer. Von Wohnungssuche, Umzug an sich und allen Dingen, die damit zusammen hingen.

Ich sage nicht, dass das immer ein Zuckerschlecken und Einfach war! Die Arbeit blieb schon noch an mir kleben, die eben auf der Erde so nötig war, aber es war im Prinzip immer alles geregelt und ich musste die Dinge nur noch abarbeiten.

So wie im Großen, so war es auch immer im Kleinen. 

Schließt sich eine Tür, so öffnet sich eine neue.
Nicht immer war die Verweildauer an einem Ort lange. Ich hatte eben meinen Auftrag erfüllt, sagte ich mir später immer.

Sicher hätte ich auf Biegen und Brechen immer an einem Ort bleiben können, aber der Drang der inneren Stimme war immer stärker und ich musste ihr folgen. 

Da ich mich als Vermittlerin des Wortes Gottes sehe und empfinde, war es für mich auch nie eine Frage, mich diesen Dingen zu verschließen.

Manchmal tu ich Dinge, die andere Menschen nicht verstehen können, aber ich muss manchmal Menschen in bestimmte Situationen bringen, damit sie eine Entscheidung treffen können bzw. müssen sogar.

Das geht nicht immer für mich glatt ab, weil... wie soll ich das erklären, aber in letzter Instanz hat Gott immer seine Hand über mich gehalten. 

Mir ist bewusst, dass ich diesen Schutz nicht ausnutzen darf! In der heutigen Zeit so zu leben, dass man voll und ganz untadelig ist, das ist eine Kunst, aber dennoch bin ich jeden Tag darum bemüht.


Mittwoch, 4. August 2021

1. Korinther 15 ff - Das Zeugnis der Auferstehung Christi - Gott zur Ehre müsst Ihr Euch selber regen

Im 1. Korinther 15 ff - Das Zeugnis der Wiederauferstehung Christi ist ja im Folgenden auch der Mensch in der Wieder-Auferstehung genannt.

Ich frage mich schon, ob all die Kirchenmänner jemals die Bibel wirklich ganz und innig für sich gelesen und inhaliert haben. Sich die Worte zu Eigen gemacht. So, dass sie sie verstanden haben... oder wurde denen im Studium nur alles vorgekaut und sie lernten es auswendig?

Denn wer die Bibel wirklich für sich nicht nur gelesen hat... immer und immer wieder (insbesondere das NT), der kann gar nicht anders, als an die Wiederauferstehung zu glauben. Davon überzeugt sein.

Und dem ist auch klar, dass das, was auf dem Friedhof von einem Menschen übrig ist, nur sein auf Erden nötiges Werkzeug war und seine Seele nicht mehr dort herumhängt. Es sei denn, die Menschenseele, die abgeschiedene, wollte nichts von einem Fortbestehen nach dem Tode glauben und klammert sich nun an die Erde.

Und dem ist auch klar, wohin die Reise geht des Menschengeistes (Seele genannt) und dass das Paradies NICHT auf Erden sein kann und der versteht auch, in was für einem Körper der Menschengeist weiter besteht und dass er NICHTS, aber auch gar nichts Stoffliches nach seinem Ableben wird mitnehmen können. Ob es ihm passt oder nicht!

Auch ich habe erst sehr spät begonnen, in der Bibel zu lesen. Dafür dann aber umso intensiver. 

Nicht, weil mich jemand dazu genötigt hätte. Nein, weil es mir dann ein sehr dringendes Bedürfnis geworden war, auch den Anfang der Geschichte in allen Einzelheiten kennenzulernen. Wer ein Haus baut, der muss ja auch einen guten und festen Grund gelegt haben. Sonst fällt am Ende ja alles bei der kleinsten Erschütterung wieder zusammen.

So ist es auch mit dem Wissen. Ein Mensch, der nur oberflächlich mal an einer Stelle einsteigt und nach Gott fragt, der wird schnell beim leisesten Windhauche wieder abfallen, weil er in sich keine eigene Überzeugung trägt.

Sobald diese Sehnsucht nach Gott wie ein Same in seine Seele gefallen ist, muss er diesen hegen und pflegen, sich darum bekümmern. Denn sonst verdorrt der Same wieder und kann nicht zu schönster Blüte sich entfalten.

Ich wundere mich so sehr über all die Irrungen, die von der Kirche gelehrt werden. 

Nehmt mal Euren Mut zusammen und vertieft Euch selber in das Wort. Denn dann wird schnell aller Grund für Angst vor dem Sterben oder den vielen Fragen nach dem Sinn des Lebens abgeholfen.

Die Kirchen mit ihrem blinden Glauben immer. Das ist das Verkehrteste, was Euch überhaupt passieren kann.


Tut das Gott zur Ehre... Ein Pastor, der wird Euch sicher nicht weiterhelfen, wenn Ihr eines Tages diese Erde verlassen müsst und dann Euch fragt, wie es wohl weiter geht.