Den Seinen gibt´s der Herr im Schlafe – September 2015-10-05
Es war ein
Traum
Eine Frau, die gehbehindert ist, war unterwegs in einer Art Bus. Irgendetwas Fahrendem mit anderen Passagieren.
Aus irgendwelchen Gründen stand sie kurz auf und eine andere Frau setzte sich einfach auf den Platz der Frau mit der Gehbehinderung. Als die behinderte Frau zurück kam, wollte sie die Frau, die sich einfach auf ihren Platz gesetzt hatte, wieder davon vertreiben. Als diese nicht freiwillig ging, wollte sie etwas schieben, aber die andere Frau blieb stur sitzen.
Die behinderte Frau fragte, warum sie ihr, einer Behinderten, den Platz weggenommen hätte. Diese antwortete: Wieso? Ich habe doch bezahlt!
Die behinderte Frau bekam einen Platz gegenüber der Frau. Sie wurde plötzlich von Licht und Kraft durchstrahlt und vor den Augen aller anderen Passagiere hob sie plötzlich die Hände, sagte, dass sie dies in ihrem ganzen Leben noch nicht getan hätte, aber:
„Du
wirst dieses Leben verlieren und nichts wird dich halten können. So wahr mir
Gott helfe!“
Damit hob die behinderte Frau nochmals die Hände nach oben in die Höhe. Sie sprach mit einer Stimme, die nicht die ihre zu sein schien. So voller Kraft und Macht! Alle spürten: Es war richtig so, wie es war. Wie es gesagt wurde.
So wie in
einer Fabel Gott, verkleidet als armer Mann, von Tür zu Tür zog und bei den
Reichen keinen Einlass fand, so war es mit der behinderten Frau. Sie war
geboren, um als Jüngerin das Licht und die Wahrheit von Gott durch sich leiten
zu lassen auf die Menschen. Damit diese sie aufnehmen konnten. Erkennen konnten.
Und wenn sie etwas sagte, so wie zu dieser bösen Frau im Bus oder was immer es
war, dann kam es unter dem Drucke des Lichtes zustande. Sie war sozusagen das
ausführende Organ. Sie gab für Menschen verständlich wieder, was Gottes Wille
war, denn den zu verstehen hatten sie verlernt. Nur einige wenige, in diesem
Falle alle anderen, die mit im Bus saßen, konnten den Willen Gottes verstehen.
Das war zu ihrer Rettung.
Und wenn die Frau zurückschaut, nun, so erkennt sie, dass am Ende des Lebens sie mit einer Handvoll Menschen zurückkehren wird in ihre geistige Heimat.
Niemand, und hätte er noch soviel Geld, dass er an Kirche und andere verschenken würde, kann sich den Eintritt in den Himmel erkaufen. Es liegt allein an unserer inneren Haltung und Einstellung, ob wir eines Tages rein und reif genug sind, um in das geistige Paradies zurückkehren zu können.
Nachtrag: Ich habe irgendwann verstanden, dass diese Frau ICH bin. Und ja, ich habe ein einziges Mal als Sprachrohr einen so ähnlichen Satz ausgesprochen, ohne dass ich das mit meinem Willen getan hätte. Die Person verstarb drei Wochen später. Und alle Menschen, die mich bis auf das Blut gequält haben im Leben, haben dieses verloren. Manche fast unmittelbar. Und ja, ich war anfangs auch überfordert mit diesem Geschehen. Man "lernt", seine Worte mit Bedacht zu wählen und versteht auch, dass Worte "Waffen" sind.
Genauso ist es aber auch möglich und real, Worte zum Herbeiführen von FRIEDEN einzusetzen.

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