Montag, 26. Dezember 2022

Weihnachten - Vortrag von Abdrushin - Zeitverschiebung

Kurz möchte ich, Johanna AMO, vorausschicken, dass, bedingt durch die Zeitverschiebungen durch viele Jahrhunderte hindurch, das wahre Weihnachtsfest nicht mehr am 24.ten Dezember eines Jahres, sondern am 29.ten Dezember stattfindet.


Hier der Beitrag: Weihnachten - von Abdrushin - aus der Gralsbotschaft - Im Lichte der Wahrheit

Weihenacht! Jauchzendes Singen in jubelndem Dank durchflutete einst alle Ebenen der Schöpfung, als der Gottsohn Jesus in dem Stall zu Bethlehem geboren ward, und Hir­ten auf den Feldern, denen während dieser freudigen Erschütterung des Alls die Binde von den geistigen Augen genommen wurde, damit sie zeugen konnten für das uner­messliche Geschehen, um die Menschen aufmerksam darauf zu machen, sanken furcht­sam auf die Knie, weil sie von dem für sie Neuen, Unfassbaren überwältigt waren.

            Furcht war es bei den Hirten, die vorübergehend zu dem Zwecke hellsehend und auch hellhörend gemacht wurden. Furcht vor der Größe des Geschehens, vor der All­macht Gottes, die sich dabei zeigte! Aus diesem Grunde sprach der Künder aus den lichten Höhen auch zuerst beruhigend zu ihnen: »Fürchtet Euch nicht!«

            Das sind die Worte, die Ihr immer wieder finden werdet, wenn ein Künder aus den lichten Höhen zu den Menschen spricht; denn es ist Furcht, was Erdenmenschen beim Erschauen und beim Hören hoher Künder stets zuerst empfinden, hervorgerufen durch den Druck der Kraft, der sie in solchen Augenblicken auch etwas geöffnet sind.

            Zum kleinsten Teile nur; denn etwas mehr davon müsste sie schon erdrücken und verbrennen. Und doch sollte es Freude sein, nicht Furcht, sobald des Menschen Geist nach lichter Höhe strebt. Nicht aller Menschheit wurde dieses offenbar in der Heiligen Nacht! Außer den Stern, der sich grobstofflich zeigte, sah von den Erdenmenschen niemand diesen lichten Künder und die lichten Scharen, welche um ihn waren. Nie­mand sah und hörte als die wenigen der dazu auserwählten Hirten, die in ihrer Ein­fachheit und der Naturverbundenheit am leichtesten dafür geöffnet werden konnten. Und niemals anders können sich so große Kündungen auf Erden hier vollziehen als durch wenige dazu Auserwählte!

            Daran denket allezeit; denn die Gesetzmäßigkeit in der Schöpfung kann nicht aufge­hoben werden Euretwegen. Bauet also keine Phantasiegebilde auf für mancherlei Geschehen, die nie so sein können, wie Ihr es Euch denkt! Das sind stille Forderungen, welche niemals wahren Überzeugungen entspringen, sondern sie sind ein Zeichen des versteckten Unglaubens und einer Geistesträgheit, die mein Wort der Botschaft nicht so aufgenommen hat, wie dieses es verlangt, um lebendig in dem Menschengeiste wer­den zu können.

            Damals glaubte man den Hirten, wenigstens für eine kurze Zeit. Heute werden der­artige Menschen nur verlacht, für überspannt gehalten oder gar noch für Betrüger, wel­che irdisch Vorteile dadurch erreichen wollen, weil die Menschheit viel zu tief gesun­ken ist, um Rufe aus den lichten Höhen noch für echt nehmen zu können, namentlich, wenn sie sie selbst nicht hören und auch selbst nichts schauen können.

            Glaubt Ihr denn, Menschen, dass nun Gott um dieses Eures tiefen Sturzes wegen die vollkommenen Gesetze in der Schöpfung umstößt, nur um Euch zu dienen, Eure Fehler selbst zu überbrücken, Eure Geistesträgheit auszugleichen? Die Vollkommenheit sei­ner Gesetze in der Schöpfung ist und bleibt stets unantastbar, unveränderlich; denn sie tragen den Heiligen Willen Gottes! So werden sich nun auch die großen Kündungen, die Ihr erwartet, nie anders auf der Erde hier vollziehen können als in jener Form, die Ihr schon lange kennt, die Ihr auch anerkennt, sofern sie weit zurückliegen.

            Ein sogenannter guter Christ würde den Menschen ohne weiteres mit Gotteslästerer bezeichnen und einen großen Sünder in ihm sehen, der es wagen wollte, zu behaupten, die Verkündung der Geburt des Gottessohnes Jesus an die Hirten sei ein Märchen. Doch der gleiche gute Christ weist die Verkündungen jetziger Zeit zurück mit eifernder Entrüstung, trotzdem diese auf gleiche Weise durch dazu Begnadete gegeben sind, und nennt die Überbringer ohne weiteres auch Gotteslästerer, in den günstigsten Fällen vielleicht nur Phantasten oder Angekränkelte, vielfach Irregeleitete. Überlegt Euch aber selbst, wo ist da ein gesundes Denken, wo strenge Folgerung und wo Gerechtig­keit?

            Einseitig und krankhaft begrenzt sind diese Anschauungen strenger Gläubigen, wie sie sich gerne selbst bezeichnen. Doch in den meisten Fällen ist es Trägheit ihres Geis­tes und die daraus immer folgernde menschliche Dünkelhaftigkeit der geistig Schwa­chen, die Mühe haben, sich wenigstens zum Schein noch an einen einmal erlernten, niemals aber wirklich in sich erlebten Punkt früheren Geschehens krampfhaft anzu­klammern, zu einem Fortschreiten ihres Geistes aber überhaupt nicht fähig sind und deshalb alle neuen Offenbarungen ablehnen. Wer von den Gläubigen hat überhaupt die Größe Gottes schon erahnt, welche in dem Geschehen liegt, das sich in jener Weihen­acht durch die Geburt des Gottessohnes still vollzog. Wer ahnt die Gnade, die der Erde damit als Geschenk zu Teil geworden ist!

            Damals war Jubel in den Sphären, heute Trauer. Nur auf der Erde sucht so mancher Mensch sich eine Freude zu bereiten oder anderen. Doch dies ist alles nicht in jenem Sinne, wie es sein müsste, wenn das Erkennen oder überhaupt der wahre Gottbegriff im Menschengeist sich regen würde. Bei der geringsten Ahnung von der Wirklichkeit würde es allen Menschen wie den Hirten gehen, ja, es könnte ob der Größe gar nicht anders sein: sie würden sofort auf die Knie sinken … aus Furcht! Denn im Erahnen müsste ja die Furcht als erstes machtvoll auferstehen und den Menschen niederzwin­gen, weil mit dem Erahnen Gottes auch die große Schuld sich zeigt, welche der Mensch auf Erden auf sich lud, allein in seiner gleichgiltigen Art, wie er die Gottes­gnaden für sich nimmt und nichts im Dienste Gottes wirklich dafür tut!

            Wie sonderbar ist es doch, dass ein jeder Mensch, welcher das Weihnachtsfest so einmal ausnahmsweise so richtig einmal auf sich wirken lassen will, versucht, sich dabei in die Kindheit zu versetzen! Das ist doch deutlich genug als ein Zeichen dafür anzusehen, dass er gar nicht fähig ist, als ein Erwachsener das Weihnachtsfest mit der Empfindung zu erleben! Es ist Beweis dafür, dass er etwas verloren hat, was er als Kind besaß! Warum gibt das den Menschen nicht zu denken!

            Wieder ist es Geistesträgheit, die sie daran hindert, sich mit diesen Dingen ernstlich zu befassen. »Das ist für Kinder«, denken sie, und die Erwachsenen haben dazu gar keine Zeit! Sie müssen Ernsteres durchdenken. Ernsteres! Mit diesem Ernsteren mei­nen sie nur die Jagd nach Erdendingen, also Arbeit des Verstandes! Der Verstand drängt schnell Erinnerungen weit zurück, um nicht den Vorrang zu verlieren, wenn der Empfindung einmal Raum gegeben wird! In allen diesen anscheinend so kleinen Tat­sachen würden die größten Dinge zu erkennen sein, wenn der Verstand nur Zeit dazu gewährt. Aber er hat die Oberhand und kämpft darum mit aller List und Tücke.

            Das heißt, nicht er, sondern in Wirklichkeit kämpft das, was ihn als Werkzeug nützt und hinter ihm sich birgt: das Dunkel! Es will das Licht nicht finden lassen in Erinne­rungen. Und wie der Geist darnach verlangt, das Licht zu finden, neue Kraft aus ihm zu schöpfen, erkennt Ihr daran, dass mit den Erinnerungen an des Kindes Weihenacht auch eine unbestimmte, fast wehe Sehnsucht erwacht, die viele Menschen vorüberge­hend weich zu stimmen fähig ist. Dieses Weichstimmen könnte der beste Boden zum Erwachen werden, wenn er genützt würde, sofort und auch mit aller Kraft!

            Aber leider kommen die Erwachsenen dabei nur noch in Träumereien, wobei die aufsteigende Kraft vergeudet wird, verspielt. Und in den Träumereien geht auch die Gelegenheit vorüber, ohne Nutzen bringen zu können oder verwendet worden zu sein. Selbst wenn so mancher Mensch dabei einige Tränen fließen lässt, er schämt sich derer, sucht sie zu verbergen, rafft sich auf mit einem körperlichen Ruck, in dem so oft ein unbewusster Trotz erkennbar wird. Wie vieles könnten Menschen bei dem allem lernen. Nicht umsonst webt sich in die Erinnerungen an die Kindheit eine leise Weh­mut mit hinein. Es ist das unbewusste Nachempfinden, dass etwas verloren ist, was eine Leere hinterlassen hat, Unfähigkeit, noch kindlich zu empfinden.

            Ihr aber habt doch sicher oft bemerkt, wie herrlich und erfrischend jeder Mensch allein durch seine Gegenwart im stillen wirkt, dem aus den Augen hier und da ein kind­lich Leuchten springt. Der Erwachsene darf nicht vergessen, dass das Kindliche nicht kindisch ist. Nun wisst Ihr aber nicht, woher das Kindliche so wirken kann, was es überhaupt ist! Und warum Jesus sagte: »Werdet wie die Kinder!«

            Um zu ergründen, was kindlich ist, müsst Ihr erst klar darüber sein, dass das Kindli­che durchaus nicht an das Kind an sich gebunden ist. Ihr kennt doch sicherlich selbst Kinder, denen das eigentlich schöne Kindliche fehlt! Es gibt also Kinder ohne Kind­lichkeit! Ein boshaftes Kind wird nie kindlich wirken, ebensowenig ein ungezogenes, eigentlich unerzogenes! Daraus ergibt sich klar, dass Kindlichkeit und Kind zwei für sich selbständige Dinge sind.

            Das, was auf Erden kindlich heißt, ist ein Zweig der Wirkung aus der Reinheit! Reinheit in höherem, nicht nur irdisch-menschlichem Sinne. Der Mensch, welcher im Strahl göttlicher Reinheit lebt, welcher dem Strahl der Reinheit in sich Raum gewährt, hat damit auch das Kindliche erworben, sei es nun noch im Kindesalter oder schon als ein Erwachsener. Kindlichkeit ist Ergebnis der inneren Reinheit, oder das Zeichen, dass sich ein solcher Mensch der Reinheit ergeben hat, ihr dient. Das sind ja alles nur verschiedene Ausdrucksarten, in Wirklichkeit aber immer dasselbe.

            Also nur ein in sich reines Kind kann kindlich wirken, und ein Erwachsener, der Reinheit in sich hegt. Deshalb wirkt er erfrischend und belebend, erweckt auch Ver­trauen! Und wo die wahre Reinheit ist, kann auch die echte Liebe Einzug halten; denn die Gottesliebe wirkt im Strahl der Reinheit. Der Strahl der Reinheit ist ihr Weg, auf dem sie schreitet. Sie wäre nicht imstande, einen anderen zu gehen.

            Wer nicht den Strahl der Reinheit in sich aufgenommen hat, zu dem kann sich nie­mals der Strahl der Gottesliebe finden! Seid dessen immer eingedenk und bringt als Weihnachtsgabe Euch den festen Vorsatz, der Reinheit sich zu öffnen, dass zum Feste des Strahlenden Sternes, welches das Fest der Rose in der Gottesliebe ist, der Strahl der Liebe auf dem Weg der Reinheit zu Euch dringen kann!

            Dann habt Ihr dieses Fest der Weihenacht so recht gefeiert, wie es nach dem Willen Gottes ist! Ihr bringt damit den wahren Dank für Gottes unfassbare Gnade, die er mit der Weihenacht der Erde immer wieder gibt! Der Gottesdienste viele werden heute abgehalten, zur Erinnerung an die Geburt des Gottessohnes.

            Durcheilt im Geiste oder auch in der Erinnerung die Kirchen aller Arten, lasst Euere Empfindung dabei sprechen und Ihr werdet Euch entschieden abwenden von den Zusammenkünften, die man Gottesdienste nennt! Im ersten Augenblicke ist der Mensch erstaunt, dass ich in dieser Weise spreche, er weiß nicht, was ich damit sagen will.

            Das alles aber nur, weil er sich bisher nie so weit bemühte, einmal nachzudenken über das Wort »Gottesdienst« und dann einen Vergleich zu stellen mit den Vorgängen, die man mit Gottesdienst bezeichnet. Ihr nahmt es einfach hin wie vieles, was gewohn­heitsmäßig seit Jahrhunderten besteht. Und doch ist das Wort »Gottesdienst« so ein­deutig, dass es in falschem Sinne gar nicht angewendet werden kann, wenn der Mensch nicht Gewohnheit der Jahrhunderte gleichgiltig immer wieder anstandslos entgegen­nimmt und weiterführt.

            Was jetzt als Gottesdienst bezeichnet wird, ist in dem besten Falle ein Gebet, ver­bunden mit menschlichen Ausdeutungsversuchen jener Worte, die als vom Gottessohn gesprochen später erst von Menschenhand geschrieben sind. An dieser Tatsache ist nichts zu ändern, kein Mensch kann derartigen Äußerungen widersprechen, wenn er ehrlich bleiben will gegen sich selbst und gegen das, was tatsächlich geschehen ist. Vor allen Dingen, wenn er nicht zu träge bleibt, darüber gründlich nachzudenken, und nicht leere Schlagreden als ihm von anderen gegeben zur Selbstentschuldigung gebraucht.

            Und doch ist nun gerade das Wort »Gottesdienst« in seiner Art viel zu lebendig und spricht durch sich selbst so deutlich zu den Menschen, dass es bei nur einiger Empfin­dung kaum verwendet werden könnte für die Art, die man nun heute noch damit bezeichnet, trotzdem der Erdenmensch sich als weit vorgeschritten wähnt. Lebendig muss der Gottesdienst sich nun gestalten, wenn das Wort zur Wirklichkeit erstehen soll mit allem, was es in sich trägt. Es muss sich in dem Leben zeigen.

            Wenn ich frage, was Ihr Menschen unter Dienst versteht, also unter dem Dienen, so wird nicht einer sein, der anders darauf antwortet als mit dem Worte: arbeiten! Das liegt ganz klar schon in dem Worte »Dienst«, und etwas anderes kann man sich dabei gar nicht denken. Der Gottesdienst auf Erden ist natürlich auch nichts anderes, als in dem Sinne der Gesetze Gottes auf der Erde hier zu arbeiten, sich irdisch darin schwin­gend zu betätigen.

            Den Willen Gottes auf der Erde umzusetzen in die Tat! Und daran fehlt es überall! Wer sucht denn Gott zu dienen in der Erdentätigkeit. Ein jeder denkt dabei nur an sich selbst, zum Teil an die, welche ihm irdisch nahestehen. Aber er glaubt, Gott zu dienen, wenn er zu ihm betet!

            Überlegt Euch doch nur einmal selbst, worin nun eigentlich das Gottesdienen dabei liegt? Es ist doch viel mehr alles andere als dienen! So ist der eine Teil des heute soge­nannten Gottesdienstes, welcher das Gebet umschließt. Der andere, die Ausdeutung des Wortes, das von Menschenhand geschrieben worden ist, kann wiederum doch nur als Lernen angesehen werden für die, welche sich wirklich dabei mühen, ein Verständ­nis davon zu gewinnen.

            Die Gleichgiltigen und die Oberflächlichen kommen ja sowieso nicht in Betracht. Gar nicht mit Unrecht spricht man, einen Gottesdienst »besuchen«, oder diesem »bei­wohnen«. Das sind die rechten Ausdrücke dafür, die für sich selbst sprechen! Gottes­dienst soll der Mensch aber selbst ausführen und nicht abseits dabei stehen. »Bitten« ist nicht Dienen; denn beim Bitten will der Mensch gewöhnlich etwas von Gott haben, da soll Gott etwas für ihn tun, was ja schließlich weit entfernt ist vom Begriffe »Die­nen«.

            Es hat also das Bitten und Gebet mit einem Gottesdienste nichts zu tun. Das wird wohl ohne weiteres verständlich sein für jeden Menschen. Es muss doch Sinn in allem liegen, was ein Mensch auf Erden tut, er kann die ihm geschenkte Sprache nicht miss­brauchen, wie er will, ohne dass es ihm Schaden bringen würde. Dass er sich keine Kenntnisse erwarb über die Macht, die auch im Menschenworte ruht, vermag ihn nicht davor zu schützen.

            Es ist sein Fehler, wenn er es versäumt! Und er ist dann den Auswirkungen einer falschen Wortanwendung unterworfen, was für ihn zur Hemmung wird anstatt zur För­derung. Das selbsttätige Weben aller Schöpfungsurgesetze macht nicht halt und zögert nicht vor den Versäumnissen der Menschen, sondern alles in der Schöpfung Eingesetz­te geht seinen Gang in unentwegtester Genauigkeit.

            Das ist es, was die Menschen nie bedenken und deshalb auch zu ihrem Schaden nicht beachten. Selbst in den kleinsten, unscheinbarsten Dingen wirkt es sich immer entsprechend aus. Die an sich falsche Bezeichnung der Zusammenkünfte unter dem Namen »Gottesdienst« hat auch viel dazu beigetragen, dass der wahre Gottesdienst von den Menschen nicht zur Ausführung gebracht wurde, da ein jeder glaubte, schon genug getan zu haben, wenn er einem solchen Gottesdienste beiwohnte, der niemals rechter Gottesdienst gewesen ist. –

            Nennt die Zusammenkünfte eine Stunde gemeinsamer Gottverehrung, das würde dem Sinne wenigstens näherkommen und bis zu einem gewissen Grade auch die Ein­setzung von Sonderstunden dazu rechtfertigen, trotzdem die Gottverehrung auch in jedem Blicke, allem Denken und Tun liegen und zum Ausdruck kommen kann.

            So mancher Mensch wird wohl nun denken, dass dies gar nicht möglich ist, ohne gekünstelt zu erscheinen, zu gewollt. Dem ist jedoch nicht so. Je mehr die wahre Gott­verehrung zum Durchbruch kommt, desto natürlicher wird der Mensch werden in allem seinem Tun, sogar in seinen einfachsten Bewegungen. Er schwingt dann in ehrlichem Dank zu seinem Schöpfer und genießt die Gnaden in der reinsten Form. Versetzt Euch heute nun, zum Fest der Weihenacht, in irgendeinen der irdischen Gottesdienste. Jubelnder Dank, Glückseligkeit sollte in jedem Worte schwingen für die Gnade, wel­che Gott den Menschen einst damit erwies. Soweit man diese Gnade unter Menschen überhaupt zu schätzen weiß; denn ganz die eigentliche Größe zu erfassen, bringt der Menschengeist nicht fertig.

            Doch da sucht man vergebens überall. Der frohe Aufschwung zu den lichten Hohen fehlt! Von Dankesjubel keine Spur. Oft macht sich sogar noch ein Druck bemerkbar, welcher seinen Ursprung in Enttäuschung hat, die sich der Mensch nicht zu erklären weiß. Nur eins ist überall zu finden, etwas, was die Art der Gottesdienste jeglicher Bekenntnisse wie mit dem schärfsten Griffel eingemeißelt wiedergibt, kennzeichnet oder zu der hörbaren Verkörperung all dessen zwingt, was in dem Gottesdienste schwingt: durch alle predigenden Stimmen zieht es leiernd wie ein wehmütiger Klang, der in der andauernden Wiederholung müde macht und wie ein grauer Schleier sich auf einschlafende Seelen legt.

            Trotzdem klingt es dabei auch manchmal wie verstecktes Klagen um etwas Verlore­nes! Oder um Nichtgefundenes! Gehet selbst hin und höret. Überall werdet Ihr dieses Sonderbare, Auffallende finden! Es ist den Menschen nicht bewusst, sondern, mit den Gebrauchsworten zu sprechen: es ergibt sich so! Und darin ruht Wahrheit. Es ergibt sich von dem Redner ungewollt und zeigt ganz deutlich, in welcher Art das Ganze schwingt. Von freudigem Aufwärtsschwingen kann da keine Rede sein, auch nicht von flammendem Emporlodern, sondern es ist wie trübes, mattes Schwelen, das die Kraft nicht aufbringt, frei nach oben durchzustoßen.

            Wo sich der Sprechende dabei nicht von dem trüben, matten Schwingen dieser Got­tesdienste »tragen« lässt, wenn er von diesem unberührt verbleibt, was gleichbedeutend wäre mit gewisser Lauheit oder mit bewusstem Abseitsstehen, dort werden alle Worte salbungsvoll erscheinen, was tönendem Erze gleichzuachten ist, kalt, ohne Wärme, ohne Überzeugung.

            In beiden Fällen fehlt die Glut der Überzeugung, fehlt die Kraft sieghaften Wissens, das in jubelndem Frohlocken allen Nebenmenschen davon künden will! Wenn wie in dem Worte »Gottesdienst« eine irreführende Bezeichnung angewendet wird für etwas, dessen Inhalt anders ist, als das Wort besagt, so wirkt sich dieser Fehler aus.

            Die Kraft, die dabei sein könnte, wird schon von vornherein durch Anwendung einer falschen Bezeichnung zerbrochen, es kann kein eigentliches, einheitliches Schwingen aufleben, weil durch das bezeichnende Wort ein anderer Begriff entstand, der sich dann nicht erfüllt. Es steht die Durchführung des Gottesdienstes im Widerspruch zu dem, was in dem innersten Empfinden eines jeden Menschengeistes das Wort »Gottes­dienst« als Bild erstehen lässt.

            Geht hin und lernet, und Ihr werdet bald erkennen, wo Euch wahres Lebensbrot geboten wird. Vor allen Dingen nützet die gemeinsamen Zusammenkünfte als die Stunden weihevoller Gottverehrung. Gottesdienst aber zeigt in dem ganzen Wirken Eures Seins, im Leben selbst; denn damit sollt Ihr Eurem Schöpfer dienen, dankbar, jubelnd für die Gnade, sein zu dürfen! Macht alles, was Ihr denkt und tut, zu einem Gottesdienen! Dann wird es Euch den Frieden bringen, den Ihr Euch ersehnt. Und wenn die Menschen Euch auch arg bedrängen, sei es nun aus Neid, aus Bosheit oder niedrigen Gepflogenheiten, Ihr tragt den Frieden in Euch immerdar, und er wird Euch zuletzt auch alles Schwere überwinden lassen!




Letzte Worte für dieses Jahr - wesenlos

Aus der Gralsbotschaft - Es werde Licht

... Das Weltgericht selbst ist ein natürlicher Vorgang und die Folge der Herstellung einer geraden Linie mit dem Licht, was in der Wanderung Parzivals durch die Weltenteile vollzogen wurde. ...

... Je straffer sich von Tag zu Tag nun die unmittelbare Linie der Dreieinheit des Lichtwirkens spannt: Imanuel – Parzival – Abd-ru-shin, desto fühlbarer und sichtbarer wird die Auswirkung der Kraft im göttlichen Willen, die Ordnung schafft und alles gewaltsam wieder gerade biegt, was die Menschheit verbogen hat, das heißt, soweit es sich noch biegen lässt. Was sich nicht biegen lässt, wird brechen müssen. Ein Mittel­ding lässt Kraft des Lichtes niemals zu. ...




WESENLOS

Das Wort »wesenhaft« ist ein Schöpfungsausdruck. Er ist so umfassend, dass der Men­schengeist als ein Schöpfungsteilchen sich niemals wird einen rechten Begriff davon machen können. Als das Gegenteil von wesenhaft ist der Ausdruck wesenlos genannt. Was wesenlos bedeutet, kann sich der Mensch erst recht nicht denken. Er wird davon immer eine unklare Vorstellung haben, weil es etwas ist, was ihm stets ein Rätsel bleiben muss. Er kann nicht einmal einen Begriff dafür formen, weil es für das Wesenlose keine Form im Sinne des Menschengeistes gibt.

            Um Euch aber dem Verständnis wenigstens etwas näherzubringen, will ich für die Schöpfungsausdrücke einmal irdische Ausdrücke setzen, auch wenn diese nur als kleinste Schattenhaftigkeit dem Eigentlichen gegenüber gelten können. Als wesenhaft denkt Euch abhängig, und als wesenlos das einzige Unabhängige!

             Das gibt Euch menschlich gedacht die beste Möglichkeit, sachlich näherzukommen, wenn es auch nicht das wiedergeben oder bezeichnen kann, was es eigentlich ist, oder wie es ist; denn das »was« könntet Ihr nie begreifen, während Ihr Euch in dieser Weise wenigstens über das »wie« ein ungefähres Bild machen könnt.

            Das Wesenlose ist also das einzig Unabhängige, während alles andere von ihm in jeder Beziehung abhängig ist und deshalb wesenhaft bezeichnet wird, wozu auch alles Geistige gehört und ebenso alles Göttliche, während das Wesenlose allein Gott ist!

            Ihr seht also daraus, dass zwischen göttlich und Gott noch ein großer Unterschied ist. Das Göttliche ist noch nicht Gott; denn das Göttliche ist wesenhaft, Gott aber wesenlos.

            Das Göttliche und alles sonst Bestehende ist abhängig von Gott, es kann nicht ohne Gott bestehen. Gott aber ist tatsächlich unabhängig, wenn wir irdische Begriffe dafür nehmen wollen, die aber natürlich nicht das geben können, was es wirk­lich ist, weil irdische oder menschliche Begriffe eine solche Größe nicht zu umfassen vermögen. Gott ist also nicht göttlich, beachtet das wohl, sondern Gott ist Gott, da er wesenlos ist, und das Wesenlose nicht göttlich ist, sondern Gott!

 

Anmerkung von Johanna AMO: Wesenlos bedeutet, keinen Körper zu haben, denn ein Körper ist immer begrenzt. Die meisten Menschen kennen heute den Begriff „amorph“. Dieses Wort beschreibt es am Ehesten. Wesenlos ist ohne Körper, die ALLES beinhaltet, was außer GOTT ist. Nur wesenlos ist Vollkommenheit.


Mittwoch, 21. Dezember 2022

Was Ihr bitten werdet in meinem Namen

 JOHANNES 14. 13-14

"Und was Ihr bitten werden in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.

Was Ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun."


Darum bitten wir Dich, o Herr, im Namen von Christus Jesus:

"Bitte lasse diese Kriege ein Ende haben und die Verursacher dieser Kriege nun vor aller Welt bloßgestellt stehen, auf dass die Erde nicht unbewohnbar werde durch Atombomben und andere Gifte."


Wir, die wir an das Wort von Christus Jesus glauben und uns bemühen, dieses Wort auch zu halten, wir bitten dich darum.




Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wen Gott will seine Gunst erweisen, den schickt er allein auf Reisen und nochmal zum vorherigen Post

Noch einmal möchte ich kurz den vorherigen Post aufgreifen. 

Die Menschheit ist in zwei Sorten Mensch gespalten. Der eine Teil bemüht sich, in Demut zu leben (Demut ist NICHT Devot!!!) und wenn er in Demut um etwas bittet, was nicht seinen Hochmut fördert, ihn nicht zum Nichtstun anminiert oder zum Vertändeln seiner Zeit, dem wird Gott diesen Wunsch erfüllen.

Dann... gibt es, wir wir alle wissen, Menschen, von denen man nicht sagen kann, dass sie gut wären. Im Gegenteil oft. Dennoch sind sie reich und ziehen immer mehr Reichtum an.

Das Negative hat oft - und insbesondere in der Stofflichkeit, zu der die Erde gehört - eine viel stärkere Anziehungskraft als einfach nur dahingesagte Worte; wenn auch gut gemeinte. Diese unguten Menschen haben sich das Gesetzt der Anziehung zu Nutze gemacht; wissen, damit zu spielen wie auf einem Instrument.

Darum hütet Euch, als Grundwunsch einfach nur reich sein zu wollen. Der Unterschied zwischen der einen Hälfte der Menschen, welche in Demut etwas erbitten (sollten) und der anderen Hälfte, welche einfach nur Geld an sich raffen - Geld und Macht- ist der, dass diese Gott in der Regel verloren haben. Ihn nicht kennen. Nicht kennen wollen. Und weil sie ja offensichtlich reich beschenkt werden vom Schicksal, gehen sie davon aus, dass sie richtig stehen und gehen.

Eines hat auch die Geschichte gelehrt: Es gibt Menschen, die einach nur als schlechtes Beispiel lebend noch auf Erden sind. Ihre Regentschaften wecken Verzweiflung. Bringen Zerstörung. Vernichtung. Qual für viele Menschen... und nur aus diesm Grunde sind sie noch da. 

um Euch aufzuwecken! 

Sie wecken in Euch den Wunsch nach Befreiung, weil Ihr erst dann versteht, dass MENSCHEN Euch NICHT befreien werden und auch nicht können oder wollen!!!

Die Erde in der Stofflichkeit ist sehr weit gesunken durch den Lebenswandel der Menschen. Auf Erden sind Wille und Tat leider nicht Eins; bedingt durch die Dichte der Stofflichkeit. Oft dauert es lange, bis man die Auswirkungen an oder bei den Menschen sieht, von ihren Taten. Den guten wie den schlechten. Oft auch erst in einem neuen Leben. Wiedergeboren.

Noch einmal: Wenn Ihr in Demut etwas erfleht; erbittet, dann wird Gott es Euch geben. Und wenn Ihr den Wunsch habt, auch zum Licht aufsteigen zu können, aber Gott weiß, dass großer Reichtum Euch ins Verderben führen würde, dann seid froh darum, wenn Ihr nicht großen Reichtum erlangt. Ihr werdet aber immer bekommen, was Ihr benötigt zum Leben. 


Wem Gott will seine Gunst erweisen, den schickt er allein auf Reisen

Dieser Spruch ist größer, als Ihr denken werdet. Er beinhaltet, dass Ihr unter anderem Euren Weg in eigener Verantwortung gehen müsst. Selbst wenn Ihr einen Partner habt. Und wer unterwegs ist, der kann frei seine Entscheidungen treffen aus dem Bauch heraus.

Wenn es Personen in Euerem Leben gibt, die immer und immer wieder über Euch bestimmen wollen; oder wenn Ihr in einer Lebenssituation mit einem Partner seid und Familie und Freunde Euch ständig drangsalieren, dies oder jenes zu tun...und wehe Ihr seid nicht nach Ihrem Willen, dann bekommt Ihr dies schon zu spüren.

Dann müsst Ihr mal allein auf Reisen gehen. Und begreifen, dass keiner dieser Menschen Euch etwas antun kann. Sie wollen Euch nur festhalten. Euch deren eigenes Leben aufzwingen. Dessen Lebensart. 

Oft ist es auch die Familie. Das können die Eltern sein, der Bruder, der Sohn. Aus dem erlernten oder anerzogenen Pflichtgefühl heraus tut Ihr denen zuliebe dann, wie sie Euch sehen wollen. Aber damit bindet Ihr Euch. Bedenkt, Ihr müsst die Verantwortung für all Euer Handeln auch selber tragen, auch wenn Ihr dies oder jenes auf einen Druck hin tut. Wenn auch ein Teil der Rückwirkung diese Menschen treffen und sie später damit binden wird, aber ...

es ist Euer Leben, um das es geht.





Montag, 12. Dezember 2022

vom Manifestationswahnsinn

Wie im Fieberrausche sprießen Videos auf YouTube über Manifestationen und Affirmationen wie Pilze aus dem Boden.

Manch einer kommt gar nicht mehr zum Luftholen. Man rast von einem zum anderen, immer Neues zu erfahren, weil jeder dieser YouTube Channel die ultimative Manifestationsmethode anpreist.

STOPP!

Ein ganz einfaches, kleines Beispiel hier zu Beginn: 

Eine Person lebt in einer mehr oder weniger vermüllten Wohnung, ist Raucher, Trinker und auch von der Aussprache her eher so, dass man ihn als unsozial bezeichnen würde. Am unteren Rande der Gesellschaft.

Nun stellt Euch vor, dass diese Person sich Reichtum und ein besseres Leben manifestieren will.

Sie kann sich hinsetzen und sich aufsagen, dass sie reich und glücklich wäre, aber... wenn sie nicht selber das Schicksal ändert, wird das nichts werden.

Es muss in erster Linie eine innerliche Wandlung stattfinden, wenn wir etwas Neues in unserem Leben manifestieren wollen. Manifestieren bedeutet, etwas Wahr werden zu lassen. Zur Realität werden zu lassen.

Dieses folgende krasse Beispiel erkläre ich Euch, weil Ihr es daran ganz deutlich erkennen könnt, was ich damit sagen will:

EINES Tages ist dieser Mensch so dermaßen von seinen Lebensumständen verzweifelt und schickt vielleicht ein Gebet zum Himmel. 

Mit diesem Gebet zieht er wie ein Magnet gleichartige empfundene Gedanken an und er bekommt eine Eingebung, dass er zuerst an seinem Leben, wie es jetzt ist, etwas ändern muss. Es ekelt ihn, wie er lebt, und er beginnt, Zimmer für Zimmer, den Müll aus seinem Leben zu entsorgen. Vieles wirft er weg und putzt Raum für Raum. Auch wenn die Möbel alt sind, aber nun ist alles sauber. Vielleicht holt er sich auch jemanden zu Hilfe, der ihm beim Ausmisten hilft.

Die Nachbarn bekommen das auch mit. Auch äußerlich hat sich dieser Mensch verändert. Er riecht nicht mehr, weil er sich nun regelmäßig duscht. Es macht ihm plötzlich Freude, morgens in eine saubere Küche zu kommen und frisch geduscht am Tisch zu sitzen. 

Beim nächsten Einkauf bringt er sich eine Tischdecke und eine Blume mit und trifft eines Tages auf dem Weg zum Einkaufen einen Menschen, der ihn anspricht, mit dem er ins Gespräch kommt. Eine Freundschaft bahnt sich an...

Der neue Freund ist weder Raucher noch Trinker und aus Liebe zu diesem Menschen (es gibt auch Liebe in Freundschaft) schafft es die Person, die vor Kurzem noch im Müll gelebt hat, auch mit dem Rauchen und Trinken aufzuhören.

Als er die nächsten Male zum Amt geht, wird auch den Mitarbeitern die Wandlung auffallen. Die Person hat, bedingt durch seine Änderung im Leben, Lust auf ein Fahrrad bekommen und möchte einen Teppich haben, mal ans Meer fahren. 

Wie durch ein Wunder sieht er eines Tages ein Schild an einem Fahrradladen, dass dort eine Aushilfe gesucht wird, und er fragt nach. Er bekommt, auch mit Hilfe des Amtes, ein Praktikum im Fahradgeschäft und stellt sich dabei sehr gut an, so dass man ihm eine Ausbildung anbietet.

... Ihr könnt Euch an dieser Stelle die Geschichte selber zuende spinnen. Sie ist erfunden und fiktiv, aber mit dem Erreichten hat diese Person einen Großteil dessen, was sie einst auf dem Sofa zwischen Müll manifestieren wollte, erreicht.

Was ich damit sagen will abschließend: Wer zum Beispiel ein edler Mensch mit einem gewissen Reichtum sein oder werden möchte, der muss diese Vorstellung in sich zum Leben erwecken und an sich arbeiten, indem er sich feiner gibt, feiner kleidet, in der Aussprache sich ändert und insgesamt einen untadeligen Lebenswandel zu führen sich bemüht. Er wird dies am Ende ausstrahlen und so wird sich sein Ziel in ihm manifestieren, also festsetzen.



Nicht für jeden Menschen ist Reichtum das Richtige, denn schon Jesus sagte: eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das dieser Mensch ins Himmelreich aufsteigt.

Seid dankbar für das, was Ihr habt an erster Stelle. Alles andere wird kommen, früher oder später. 

Eure Gedanken und Worte sind wie Magneten, die, ausgesandt, unterwegs Gleicharten anziehen und eines Tages, voll beladen, wieder zu Euch zurückkommen. Denkt und handelt im Guten; positiv.

Ich bin dankbar für das, was ich habe und dass ich das, was ich erlebe, erleben darf, weil es für meinen Weg der Reife auf Erden nötig war.

DAMIT erhebt Ihr Euch dann aus der Verangenheit.

Also sagt niemals: Ich bin ein schlechter Mensch. Sagt, dass Euch bewusst ist, dass Ihr ungut gehandelt habt und dass Ihr Euch ändern wollt darin. Dann horcht das Universum, kindlich ausgedrückt, auf und sagt: OH, der Mensch will sich zum Guten ändern, also schicken wir ihm Hilfe! ... und so wird es Euch dann leicht gemacht.


Sonntag, 4. Dezember 2022

Schönheit der Völker von Abdrushin aus der Gralsbotschaft - Im Lichte der Wahrheit


Die Erde wird umklammert nun vom Licht. Fest schließt sich eine starke Hülle um den Ball, damit das Dunkel nicht entweichen kann, und immer stärker wird der Druck, der alles Übel scharf zusammenpresst, so dass sich Ring um Ring alles Geschehens schlie­ßen muss, damit das Ende mit dem Anfange verbunden ist. Lichtspeere und Lichtpfeile schwirren, Lichtschwerter blitzen auf, und arg bedrängt bis zur Vernichtung werden Luzifers Trabanten.

            Heiliger Sieg dem Lichte hier auf Erden! So ist es Gottes allmächtiger Wille. Licht werde überall, auch unter allen Irrungen der Menschheit, auf dass sie nun erkenne die Wahrhaftigkeit. –

            Zum Segen aller Völker soll die neue, große Zeit beginnen, damit sich diese glück­lich fühlen auf dem Boden, dem sie zugehören, und ihrer Rasse ganz genau entspre­chend dann zu voller Blüte kommen, reichste Früchte tragen können, all ihr Wirken nur harmonisch fördernd zu der ganzen Erdenmenschheit steht. So wird die Schönheit auferstehen!

            Die ganze Erde wird ein Bild der Schönheit werden, wie aus der Hand des großen Schöpfers selbst hervorgegangen, da dann die Menschengeister in dem gleichen Sinne schwingen und ihr freudevolles Schaffen als jubelnde Dankgebete in die lichten Höhen steigt, dort oben widerspiegelnd alle Harmonie des Glückes, wie sie diese Erde zeigt! Doch diese gottgewollte Schönheit kann nicht werden, solange Führer ihrem Volke, ihrem Lande fremde Sitten und Gebräuche, fremde Kleidung, fremden Baustil aufzu­zwingen suchen in dem Wahne, dass damit ein Fortschritt komme für ihr Volk.

            Nachahmung ist nicht Hebung; ist kein eigen Werk! Vereinheitlichung in der An­lehnung ist falsch! Der beste Maßstab darin ist der Schönheitssinn, der Euch gegeben ist, um zu erkennen, was in solchen Dingen recht ist und was falsch! Gebt Euch dem ursprünglichen, wahren Schönheitssinne hin, dann könnt Ihr niemals irregehen; denn dieser ist verbunden mit den Schöpfungsurgesetzen, ist der Ausdruck eines noch ver­steckten Wissens von Vollkommenheit, ein untrüglicher Wegweiser für jeden Geist, da alles Geistige allein in dieser Nachschöpfung die Fähigkeit besitzt, bei einer ganz be­stimmten Reife voll bewusst wirkliche Schönheit zu erkennen!

            Aber auch hierin habt Ihr leider lange schon das unbefangene Empfinden ausge­löscht durch den Euch nun bekannten Sündenfall und dessen unheilvolle Folgen, durch Herrschaft des Verstandes, der in allem Zerrbilder erschuf. Die Form, die er an Stelle des Begriffes wahrer Schönheit stellte, ist die Modetorheit, der Eure Eitelkeit sich allzu gerne unterwarf.

            Die Modenarrheit hat Eueren Schönheitssinn für edle, anmutende Formen, welcher Eurem Geist gegeben ist als Richtschnur und als Stab in diesem groben Erdensein, vollständig zugeschüttet, so dass Ihr damit einen großen Halt verlieren musstet durch eigene Schuld! Sonst würdet Ihr in allen Lebenslagen und an allen Orten stets sofort empfinden, wissen, wo etwas nicht stimmt, weil überall, wo Euer Schönheitssinn nicht freudig schwingen kann, die schöpfungsmäßig streng bedingte Harmonie nicht so vor­handen ist, wie sie sein soll. Und wo die Harmonie fehlt, ist auch Schönheit nicht. Seht den Chinesen im Zylinderhut, auch den Japaner und den Türken. Zerrbilder europäi­scher Kultur.

            Seht die Japanerin Euch an, die europäisch sich jetzt kleidet, und schaut sie dann in ihrer Tracht des eignen Landes! Welcher Unterschied! Wieviel geht ihr verloren in der ihrem Lande fremden Tracht! Es ist großer Verlust für sie. –

            Hebung der eigenen Kultur allein ist wahrer Fortschritt für ein jedes Volk! Wohl soll der Aufstieg sein in allem und kein Stillstand. Aber dieser Aufstieg in dem Fort­schritt muss stets auf dem eigenen Grunde und von diesem aus erfolgen, nicht durch Übernahme fremder Dinge, sonst ist es niemals Fortschritt. Das Wort selbst in seinem wahren Sinne weist Anlehnungen zurück. Der Fortschritt für ein Volk kann ja nur Aufschwung sein von dem, was es schon hat, nicht aber Übernahme von etwas Erborg­tem. Aufnehmen ist kein Fortschritt, der in Folgerungen des Bestehenden sich zeigt; das müsste schon Nachdenken zeugen. Erborgtes oder Übernommenes ist auch nicht Eigentum, auch wenn man es sich zu eigen machen will. Es ist nicht selbst erworben, nicht ein Produkt des eignen Geistes eines Volkes, auf das allein es stolz sein könnte, stolz sein muss!

            Darin ruht auch eine große Aufgabe für alle in Übersee: Ein jedes Volk dort in sich selbst groß werden zu lassen, ganz aus sich heraus, aus den eigenen Fähigkeiten, die so verschieden sind unter den vielen Völkern dieser Erde. Alle sollen auferblühen nach der Art des Bodens, auf dem sie erstanden. Sie müssen diesem Boden angepasst ver­bleiben, um auf ihm die Schönheit zu entfalten, die mit den anderen harmonisch auf der Erde schwingt. Die rechte Harmonie ersteht aber gerade durch ihre Verschiedenart, nicht etwa durch Vereinheitlichung unter allen Völkern. Wenn das gewollt gewesen wäre, dann hätte es auch nur ein Land gegeben und ein Volk.

            Es würde jedoch bald ein Stillstand dabei kommen und zuletzt ein Hinsiechen und Absterben, weil die Erfrischung durch Ergänzung fehlt! Auch hier seht nur die Blumen auf den Fluren an, welche gerade in ihrer Verschiedenartigkeit beleben und erfrischen, ja beglücken! Aber die Nichtachtung solcher Entwickelungsgesetze wird sich an den Völkern bitter rächen; denn auch das führt zuletzt Rückgang und Zusammenbruch herbei, nicht Aufschwung, weil jede Gesundheit darin fehlt. Der Mensch kann sich nicht sträuben in den Dingen, denen er wie jede Kreatur insoweit unterworfen ist, dass er niemals etwas erreicht, wo er nicht den in diese Schöpfung eingewobenen, lebendi­gen Gesetzen Rechnung trägt.

            Wo er dagegen handelt und sie nicht beachtet, muss er Schiffbruch leiden früher oder später. Je später, desto heftiger. Dabei hat jeder Führer auch die Hauptverantwor­tung zu tragen für das, was er verfehlt durch seine falsche Einstellung. Er muss dann für das ganze Volk erleiden, das sich in seiner Not geistig fest an ihn hängt! – Ich wie­derhole noch einmal: Hebung der eigenen Kultur allein ist wahrer Fortschritt für ein jedes Volk! Dem Boden angepasst, dem Klima und der Rasse! Der Mensch muss in dem reinsten Sinne bodenständig werden, wenn er wachsen will und Hilfe aus dem Licht erwartet! Nur keine Übernahme wesensfremder Völkersitten und Gebräuche, fremder Anschauungen.

            Die Bodenständigkeit ist Grundbedingung und verbürgt allein Gesundung, Kraft und Reife! Hat denn der Mensch noch nicht genug gelernt an den trüben Erfahrungen, die er mit den Geschenken seiner eigenen Kultur an fremde Völker oft heraufbeschwor und deren Niedergang er dann erleben musste? Es brachte nur sehr wenige zum Nach­denken darüber. Aber auch dieses Nachdenken verlief bisher im Sande und fand keinen Grund, der einen Anker halten konnte.

            Die Übel zu beseitigen, ein neues, frohes, reiches Leben zu gestalten in den Ländern über allen Meeren ist eine durchgreifende Aufgabe. Umwälzend ist das Werk, weil es in seinen Folgen alle Erdenvölker fördernd und gesundend, ja beglückend treffen wird!



DAS lege ich Euch dringend ans Herz

 



Wenn ich dies Euch sage, dann aus eigener Erfahrung heraus.

Hütet Euch, jemanden zu richten mit Euren Worten, nach Euerer Vorstellung. 

Mit genau diesen Worten wird das Schicksal dann Euch richten.


In LUKAS 19/ 15 bis 22 könnt Ihr beeindruckend und verständlich nachlesen, was ich damit sagen will. 

Abschließend heißt es in Jesus Beispiel (LUKAS 19/22): "

Mit deinen eigenen Worten richte ich dich, du böser Knecht. Wusstest Du, dass ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht angelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe."

Lest selber nach, dann werdet Ihr verstehen. Ich muss das nicht alles wiederholen. 

Wenn Ihr also jemanden etwas Falsches tun seht (also Euerer Meinung nach Falsches) und Ihr ihn darob mit Eueren Worten richtet, so bedenket, dass Gottes Plan ein ganz anderer sein kann... dass genau das, was dieser tut, gewollt und für den Rest der Menschheit wichtig, denn... was wissen wir schon?!

Überlasst es GOTT dem HERRN ganz allein, wie er richtet und Recht spricht, auf dass Euch Euere Worte nicht Euch selber richten. Sich nicht gegen Euch selber richten.

BEDENKT: Alles, was um Jesus herum geschehen ist, bis hin zur Kreuzigung, dass er verraten wurde von Judas... wurde, in den Kapiteln des Alten Testamentes beschrieben, vorausgesagt und Jeus selber schalt seine Jünger, wenn sie ihn vor der Gefangennahme und der Kreuzigung bewahren wollten, denn um vieler Menschen willen musste dies so geschehen.


Donnerstag, 1. Dezember 2022

Ich ringe jeden Tag

Ich ringe jeden Tag mit mir, ob ich dem Herrn genügen kann.

Manchmal möchte ich aufgeben.

Aber die Berufung, die ich empfinde, ist stärker als alles andere.


"Herr, ich bin nicht würdig, 

dass DU eingehst unter mein Dach,

aber sprich nur ein Wort,

so wird meine Seele gesund!"