Laut Satellitenbildern und Berichten von Greenpeace treiben mindestens fünf große Ölteppiche in der Region, von denen einer die Fläche des Genfersees erreicht hat. Die Ölpest bedroht und kontaminiert bereits die empfindlichen Ökosysteme der Region. [1, 3, 4]
Die Ursachen und die betroffenen Schiffe
- Gegenseitige Angriffe: Während die USA gezielt iranische Tanker bombardierten, setzt der Iran Seeminen und Drohnen ein. [1, 3, 5]
- Der Fall „El Gaia“: Der Tanker explodierte Mitte September in der Meerenge. Der Iran spricht von einem Minentreffer auf einer gesperrten Route, während das US-Militär einen iranischen Raketen- oder Drohnenangriff als Ursache sieht. [1, 5, 6]
- Der Fall „Caroline Bezengi“: Weiter südlich, vor der Küste des Oman, liegt zudem der unter EU-Sanktionen stehende russische Schattenflotten-Tanker „Caroline Bezengi“ mit 110.000 Tonnen Rohöl auf Grund. Es wird befürchtet, dass das Wrack auseinanderbricht. [1]
Verheerende Umweltschäden an den Küsten
Die Katastrophe trifft vor allem die südiranischen Inseln sowie die omanische Küste. [1, 3]
| Betroffene Region / Ökosystem | Ausmaß der Zerstörung |
|---|---|
| Inseln Qeshm & Hengam | Die ehemals goldenen Sandstrände sind flächendeckend mit einer dicken, schwarzen Ölschicht bedeckt. |
| Artenschutz (Karettschildkröte) | Wichtige, geschützte Niststrände der vom Aussterben bedrohten Echten Karettschildkröte wurden massiv kontaminiert. |
| Mangrovenwälder | In staatlichen Schutzgebieten lagert sich das Öl durch die Gezeiten auf den Blättern und Stämmen der Mangroven ab, was das Absterben der Bäume droht. |
| Korallenriffe | Die artenreichen Riffe, die als Hauptziel für den lokalen Tourismus dienen, sind teilweise bereits mit Öl überzogen. |
Wirtschaftliche und soziale Folgen
Für die lokale Bevölkerung bricht die Lebensgrundlage komplett zusammen. In vielen Gebieten wurde ein striktes Bade- und Tauchverbot verhängt. Fischer und Garnelenzüchter in der Provinz Hormozgan – der wichtigsten Region für die iranische Fischversorgung – stehen vor dem Ruin, da akute Sorgen vor toxisch belasteten Lebensmitteln herrschen. Da aktive internationale Säuberungsarbeiten aufgrund des anhaltenden Kriegsgeschehens kaum möglich sind, befürchten Experten langfristige ökologische Langzeitschäden. [1, 3, 4]
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- Den wirtschaftlichen Auswirkungen der Blockade auf den globalen Ölpreis.
- Den genauen militärischen Hintergründen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran in der Meerenge.
- Den ökologischen Rettungsmaßnahmen (bzw. dem aktuellen Stand der Greenpeace-Analysen).
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Warum zerstört Ihr Euer Land und setzt Euere Kulturgüter auf´s Spiel für Probleme, die sich nur aufgeschaukelt haben?
Euch ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen, denn wenn..... IHR GOTT-GLÄUBIG WÄRET, dann KÖNNTET Ihr NICHT so handeln!
