Das menschliche Gehirn kann nur das begreifen, was irdisch an Raum und Zeit gebunden ist. Es ist an den Körper gebunden. Will der Körper irgendwo hin, müssen wir ihn dorthin bewegen. Das ist bedingt durch die grobe Stofflichkeit, aus der der Körper besteht.
Gedanken sind schon weniger grob Stofflich. In Gedanken können wir uns im Nullkommanichts einmal um die Welt bewegen und über dieses Universum hinaus. Weil sie feinerer Stofflichkeit angehören. Sie sind zwar immer noch stofflich, aber sie können dorthin geschickt werden, ohne dass wir unseren Körper dorthin begeben müssen.
Das Gehirn kann nur Dinge erfassen, die einen Anfang und ein Ende haben. In der (groben) Stofflichkeit hat alles einen Anfang und ein Ende.
Auch unser Universum hat ein Ende. Man nennt es auch einen Weltenteil. Wovon es sieben an der Zahl gibt. All das gehört zur Stofflichkeit.
Über allen Weltenteilen beginnen – nach einem wesenhaften Ring – die Regionen der Unendlichkeit. Auch Gott ist unendlich. Er war schon immer und wird immer sein. Seine Schöpfung ist unendlich.
Mit einem menschlichen Gehirn könnt Ihr Euch das nicht vorstellen.
Wenn Ihr Euch bemüht, die Gedanken loszulassen und Euch mit der Empfindung über diese Schöpfung erhebt, könnt Ihr, und sei es auch nur der Bruchteil einer Sekunde, erfassen, was Unendlichkeit bedeutet. Ewigkeit.
Mit den Gedanken, die dem Gehirn entspringen, könnt Ihr Euch zermartern. Aber es wird Euch nicht gelingen, zu begreifen, dass die Schöpfung über diesen Weltenteilen sich unendlich ausdehnen und dass GOTT schon ewig ist.
Gott war schon immer da. Die Regionen der Schöpfung können sich immer weiter ausdehnen. Denn sie sind unendlich.
Widmet doch einen Tag in der Woche diesem Wunsch und Sehnen, ein Begreifen dafür zu erlangen. Ihr habt damit mehr gewonnen, als Ihr Euch jemals werdet vorstellen können.