Um Euch Auswege aufzuzeigen, muss ich Dinge leider erst immer erleben (erleiden).
Nun stellt Euch vor, Ihr seid in einer Situation, in der Ihr quasi um Unterstützung bittet. Wo Ihr Hilfe benötigt, die Euch zugesagt wurde.
Es ist, als wäret Ihr in ein Loch gefallen. Um auf Euch aufmerksam zu machen, ruft Ihr von unten hoch und als das nicht reichte, warft Ihr kleine Steinchen, die Ihr fandet, nach oben, um auf Euch aufmerksam zu machen... aber anstatt dass Euch jemand half, wurdet Ihr aus dem Hinterhalt beschossen, um es mal hart auszudrücken.
Es ist, als wäret Ihr irgendwann in einen Raum eingetreten mit einer Eingangstür und irgendwo einer Ausgangstür und es wurde schlagartig dunkel, so dass Ihr den Ausgang nicht sehen konntet. Keine Fenster. Nichts. Nur den Eingang saht Ihr schemenhaft.
Ihr versuchtet, Euch an diese Tür festzuklammern, obwohl sie von innen nicht mehr zu öffnen war. Niemand hörte oder sah Euch.
Ihr rieft dann GOTT an, weil es keine Hilfe gab und Ihr bekamt den Mut, diese Tür loszulassen und im Dunkeln tappend, nach dem Ausgang zu suchen, was dann doch ganz einfach war. Ihr gingt immer entlang der Wand, mit einer Hand an dieser, bis Ihr zu der Tür kamt, die der Ausgang war.
Und als Ihr dann den Mut hattet, diese Tür zu öffnen, da war es fast wie ein neues Leben. Die Arme jauchzend nach oben zum Himmel gehoben, die Natur und das Licht begrüßend.
Es war wie eine Neugeburt. Ein neues Leben.
Dieses Loslassen, das hättet Ihr schon viel früher machen sollen, sagt Ihr Euch. Was für eine Wohltat, das alles hinter sich zu lassen und sich NICHT mehr darum zu bekümmern.
Das ist Freiheit.
Das ist Vertrauen in die Hilfe vom Licht.
Das ist wirkliche Hilfe und Rettung.
Das ist der Ausweg und dann geht Ihr weiter, ohne je noch darüber nachzudenken.
Denn... der Herr sagt ganz klar:
Mein ist die Rache und ich will vergelten.
