Wie wir wissen, gibt es neben körperlichem Schmerz auch seelischen Schmerz. Sehr verkopfte Menschen nehmen diesen seelischen Schmerz nicht als solchen wahr oder empfinden ihn nur dumpf und da sie ihn nicht zuordnen können, werden diese dann zum Teil aggressiv oder ungerecht.
Körperlichen Schmerz brauche ich hier nicht zu erklären.
Hier einmal mit einfachen Worten den Unterschied von seelischem Schmerz geschildert:
Der eine Teil seelischen Schmerzes entsteht durch Ungerechtigkeit oder durch besondere Umstände entstandene Pein. Ein Gefühl von Hilflosigkeit entsteht, dem wir uns ausgeliefert fühlen. Diesen Schmerz empfinden wir als Druck im Bauchraum in der Region des Sonnengeflechtes. Bei dieser Art von Schmerz kennen wir meist die Ursache und können sie bildlich und in Worten wiedergeben.
Ein anderer Teil von seelischem Schmerz entsteht durch für uns nicht sichtbare Angriffe. Wir "spüren", dass etwas auf uns zukommt. Ein mulmiges Gefühl, von dem wir oft erstmal nicht die Ursache kennen. Dem zugrunde liegt auch die Tatsache, dass empfundene Gedanken in der Feinstofflichkeit zu Gebilden werden und auf andere Menschen einwirken können.
Manchmal werden wir dann von tiefer Trauer erfasst oder einem Schmerz der Unbeholfenheit. Auch hier fühlen wir uns oft dem ausgeliefert, weil wir oft nicht den Grund kennen.
Ich habe für mich einen Weg gefunden, die Ursachen zu finden, aber zu allererst (und da beziehe ich mich auf meinen vorherigen Beitrag) sollte der Mensch, wenn etwas ihm noch Unbekanntes an seiner Seele rüttelt, in die Stille gehen, sich besinnen, auch einen Spaziergang machen in der Stille, und sich, soweit möglich, auch gedankenleer machen, wenn... er das ihm noch unbekannte Problem Gott dem Herrn vorgetragen hat.
Der Mensch sollte sich angewöhnen, mit Gott zu sprechen wie mit einem Freund und ihm das, was ihn "bedrückt" vortragen. Danach einfach loslassen und in fast allen Fällen - ich würde sogar sagen - in allen Fällen, wird der Mensch dann die Ursache finden und kann, wenn nötig, handeln.
Man darf nun nicht denken, dass, wenn man Gott "die Rache" überlässt, nun gar nicht mehr handeln soll. Das wäre falsch gedacht und interpretiert.
Ein "mulmiges" Gefühl, etwas, was uns bedrückt, kann ja auch von falschem Handeln von uns stammen. Vielleicht haben wir schlecht über einen anderen Menschen gesprochen und das wurde weitergetragen oder wir haben eine Rechnung nicht bezahlt. Bewusst oder unbewusst. Es kann auch sein, dass es einem nahestehenden Menschen nicht gut geht und je stärker wir mit diesem seelisch verbunden sind, desto stärker können wir auch mal seinen Schmerz nachempfinden. Auch ohne seine direkte Anwesenheit.
Ich habe mir diese Dinge nicht aus dem Hut gezaubert. Alles, was ich Euch sage, stammt aus eigenem Erleben und das ist meine Aufgabe, Euch daraus einen Weg zu zeigen.
In Kürze werde ich mein neues, erweitertes Weg für Euch als PDF zur Verfügung stellen gegen eine nach eigener Einschätzung gewählte Gabe für meine Arbeit für Euch.
